Donnerstag, Dezember 31, 2009

Rekordjahr 2009

Und zwar, was meine Blogeinträge betrifft. Falls ich meine Finger heute in Zaum halten kann und nicht noch einen Beitrag verfasse, schließe ich mit 365 Einträgen im Jahr 2009. Irgendwie war ich anscheinend im vergangenen Jahr besonders tippfreudig, obwohl sich das Gros der Beiträge im Sommer eigentlich im Gartenblog befindet.
Ich hoffe, dass auch im neuen Jahr viele von euch wieder hier vorbei schauen!

Mittwoch, Dezember 30, 2009

Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Das habe ich mir eben gedacht, als ich die Häkeldecke gebügelt und gestärkt habe. Eigentlich sollte das Teil ja quadratisch werden, ist es aber nicht. Und ob ich die Decke jetzt auch wirklich verwende, steht noch in den Sternen. Vielleicht schenke ich sie meiner Mutter, die freut sich bestimmt drüber und legt sie auch auf. Auf alle Fälle habe ich beschlossen, es doch lieber bei Häkelspitzen zu belassen und keine ganzen Decken mehr anzufertigen. Sticken ist doch eher meins ;-).

Stöckchen mitgenommen ...

.. bei Miss Lu, weil ichs nett fand:

1999 - vor 10 Jahren
..war ich 36 Jahre alt
..hatten wir noch gar kein Internet, bekamen es aber Anfang des nächsten Jahres
..lebte unsere Tochter noch daheim
..war mein Sohn noch kleiner als ich ;-)
..gingen beide Kinder noch zur Schule
..hatte mein Mann noch ein klitzeklein wenig mehr Haare als jetzt ;-)
..war ich ca. 10 kg leichter als jetzt :-(
..wohnten wir auch schon in dieser Wohnung
..fuhren wir einen Opel Kadett

2009 - heute
..bin ich 46 Jahre alt
..bin ich 27 Jahre verheiratet
..sind meine Haare mittlerweilen schon so lang blond gefärbt, dass mich viele gar nicht anders kennen
..wohnt nur mehr unser Sohn daheim, der nun einen Kopf größer ist als ich
..ist unsere Tochter verheiratet
..sind wir stolze Besitzer von knapp 2300qm Obstgarten im Burgenland
..fahren wir einen Opel Corsa

2019 - in 10 Jahren ...
..werde ich 56 Jahre alt sein
..wird mein Mann nach 37 Ehejahren mich hoffentlich immer noch ertragen
..wäre es schön wenn gesundheitlich nicht mehr zwickt und zwackt als jetzt
..werden wir hoffentlich unseren "Gartenberg" immer noch erklimmen können ;-)
..werde ich wahrscheinlich den Garten über und über mit Rosen vollgepflanzt haben falls mich keiner bremst
..bin ich hoffentlich nicht wieder um etliche Kilos schwerer als jetzt
..bin ich vielleicht Oma
..werde ich vielleicht nicht nur einen netten Schwiegersohn sondern auch eine nette Schwiegertochter haben?

Dienstag, Dezember 29, 2009

Wie schon im letzten Jahr ...

.. gibts auch diesmal einen Jahresrückblick in Bildern.

Januar
Der Januar ist ein Feier-Monat, da unsere beiden Kinder gleich zu Monatsbeginn Geburtstag haben. Leider gibts kein Foto, auf dem unsre Tochter ist - hast du dich mal wieder vesteckt, Moni ;-))?


Februar
Etwas ganz Ungewöhnliches für uns Fotografier-Süchtige - es gibt kein einziges Foto vom Februar, also kann ich hier nichts zeigen!

März
Der März brachte uns außer einem Wochenende in der wunderschönen Stadt Salzburg die ersten Gartenarbeiten, hauptsächlich die Beseitigung unzähliger ausgerissener Fichten! Uns Gartenneulingen hats trotz der ungewohnten Arbeit großen Spaß gemacht!


April
Vom April gibts ausschließlich Gartenbilder, da wir den Großteil unserer Freizeit da verbracht haben.


Mai
Ein wunderschönes Wochenende in Kärnten durften wir genießen und natürlich jede Menge Gartenarbeit - Höhepunkt dabei war der zehnstündige Aufbaumarathon unserer Gartenhütte.


Juni
Jede Menge Gartenbilder!


Juli
Wochenendtrip nach Oberösterreich mit Besuch des Tierparks Schmiding und im Garten hauptsächlich Zaunbau.


August
Zwei Tage in der schönen Wachau - und Beginn der Erntezeit im Garten.


September
Mit Moni und Fotoapparat den Zentralfriedhof besucht und die letzten schönen Tage im Garten genossen!


Oktober
Bei fast spätsommerlichen Temperaturen im Christbaumwald fündig geworden und noch jede Menge Birnen geerntet sowie den Garten winterfest gemacht.


November
Eine für uns neue Gegend Niederösterreichs erkundet - nämlich das Weinviertel. Ausgiebig unsere Geburtstage gefeiert und die letzte Rosenblüte im Garten entdeckt.


Dezember

Montag, Dezember 28, 2009

Handarbeits-Update


Vor Weihnachten habe ich meine Häkeldecke fertig gemacht, nun hängt sie an der Wäscheleine und wenn sie gestärkt und gebügelt ist, zeige ich euch ein Foto.
Und das ist der Beginn meiner neuen Stickerei - viel sieht man noch nicht, aber man kann vielleicht schon erahnen, was das Motiv werden könnte ;-).

Samstag, Dezember 26, 2009

Ein paar Fotos ...

.. von gestern bzw vorgestern. Endlich gibts mal ein Familienbild, auf dem wir alle 5 zu sehen sind - ich glaube gar, es ist das erste (abgesehen vom großen Gruppenbild bei der Hochzeit von Tochter und Schwiegersohn). Die Belichtung ist leider nicht so ideal, also es ist absolut verbesserungswürdig - vielleicht ja im Sommer im Garten, da sind dann Licht und Hintergrund besser.

Der Großteil ...


.. der Feierlichkeiten ist vorbei, alle waren zufrieden mit ihren Geschenken. Heute besuchen wir noch die Schwiegereltern und dann ist erstmal Schluss mit Feiern.
Ein Stick-Werk kann ich jetzt auch zeigen, das ich zwischendurch heimlich genadelt habe und das dann gestern an die Besitzerin gegangen ist :-).

Donnerstag, Dezember 24, 2009

24. Dezember



Weihnachten

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
Die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen...

So heimlich war es die letzten Wochen,
Die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
Die Dächer lagen dick verschneit
Und fern, noch fern schien die schöne Zeit.
Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
Und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
Saß daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich's versah,
Mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!
Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum ...
Die Ketten schaukeln, die Lichter wehn,
Herrgott, was giebt's da nicht alles zu sehn!
Die kleinen Kügelchen und hier
Die niedlichen Krönchen aus Goldpapier!
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen
All die unzähligen, kleinen Figürchen:
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen,
Elephanten und kleine Kälbchen,
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen,
Dicke Kerle mit roten Nasen,
Reiche Hunde und arme Schlucker
Und Alles, Alles aus purem Zucker!

Ein alter Herr mit weissen Bäffchen
Hängt grade unter einem Äffchen.
Und hier gar schält sich aus seinem Ei
Ein kleiner, geflügelter Nackedei.
Und oben, oben erst in der Krone!!
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone
Und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen -
Ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen!

In den offenen Mäulerchen ihre Finger,
Stehn um den Tisch die kleinen Dinger,
Und um die Wette mit den Kerzen
Puppern vor Freuden ihre Herzen.
Ihre grossen, blauen Augen leuchten,
Indess die unsern sich leise feuchten.
Wir sind ja leider schon längst "erwachsen",
Uns dreht sich die Welt um andre Achsen
Und zwar zumeist um unser Bureau.
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh
Aus Zinkblech eine Eisenbahn,
Ein kleines Schweinchen aus Marzipan.
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr,
Der Reichstag interessirt uns heut mehr;
Auch sind wir verliebt in die Regeldetri
Und spielen natürlich auch Lotterie.
Uns quälen tausend Siebensachen.
Mit einem Wort, um es kurz zu machen,
Wir sind grosse, verständige, vernünftige Leute!

Nur eben heute nicht, heute, heute!
Über uns kommt es wie ein Traum,
Ist nicht die Welt heut ein einziger Baum,
An dem Millionen Kerzen schaukeln?
Alte Erinnerungen gaukeln
Aus fernen Zeiten an uns vorüber
Und jede klagt: Hinüber, hinüber!
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein:
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!
(Arno Holz)

Mittwoch, Dezember 23, 2009

Für alle ...

.. die morgen keine Zeit mehr haben, hier vorbeizuschauen, möchte ich heute schon einen Weihnachtsgruß hier lassen!

23. Dezember



Dienstag, Dezember 22, 2009

Meiner Zeit einen Tag voraus ...

.. war ich anscheinend heute morgen - und keiner hats bemerkt ;-). Denn ich habe beim Adventkalender die Nr. 23 umgedreht statt der Nr. 22. Also werd ich morgen halt die 22 umdrehen. Irgendwie war ich da noch nicht ganz wach anscheinend ;-).
Heute habe ich noch Nusskugeln gemacht und dann beschlossen, dass 13 Sorten Kekse genug sind. Noch dazu spinnt mein Backrohr. Wer diesen Blog schon ein wenig länger verfolgt, kennt unser Glück mit Elektrogeräten - ich fürchte, das ist das nächste Teil, das den Geist aufgibt :-(.
Den Nachmittag habe ich heute damit verbracht, alle Geschenke in Säckchen zu verpacken und festgestellt: Ich habe immer noch zu wenig Säckchen in der Größe für Bücher, DVD's und CD's. Da werde ich wohl im nächsten Jahr noch aufstocken.
Pünktlich zu Weihnachten hat natürlich das Weihnachtstauwetter eingesetzt und es ist um rund 20° (!!) wärmer als gestern geworden, also liegen die Temperaturen so im Bereich um die 10 Plusgrade. Nix mehr mit weißen Weihnachten, aber ich denke, das Christkind wird trotzdem kommen ;-).

22. Dezember

Und nun sind fast alle Kärtchen umgedreht, wieder einmal ist der Advent verflogen wie im Nu!


Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln war'n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tat`s da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.
(Christian Morgenstern)

Montag, Dezember 21, 2009

Immer noch eisig ..

.. wars heute draußen. Dementsprechend gefroren haben wir beim Abholen unsres schon im Oktober ausgesuchten Christbaums. Zum Glück passte der Baum ins Auto und wir ersparten uns ein Montieren der Gepäckträger. Nun wartet der Baum auf dem Balkon auf seinen Einsatz am 24.Dezember.
Weiters habe ich Mascarino- und Punschkugeln gemacht und Thomas' Lieblingskekse fertig be-cremet und schoko-getunkt. Morgen folgt das endgültige Ende der Kekslerei und die Geschenke sollen eingesackt werden. Ich bin wie ein kleines Kind und freu mich auf den Hl. Abend :-)))!

21. Dezember



Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!
(Joseph von Eichendorff)

Sonntag, Dezember 20, 2009

Kekse-Endspurt


Fast den ganzen Tag habe ich heute mit Keksen verbracht. Vormittags habe ich noch gebacken, Marzipan ausgestochen und mit Schokoglasur bestrichen - was so schöne Schokihände zur Folge hatte ;-):




Nach dem Mittagessen haben sich die Männer zum Glück wieder bereit erklärt, mir mit der Marmeladestreicherei zu helfen und so saßen wir dann um den Esstisch und klebten und verzierten und hatten unseren Spaß bei "Hilfe es weihnachtet sehr" mit Chevy Chase. Somit sind jetzt 9 Sorten fertig. Es fehlt noch eine Sorte, für die ich Creme machen muss - das mach ich morgen. Und dann möchte ich noch drei Sorten Kugeln machen, wahrscheinlich am Dienstag und dann hab ich fertig :-).

20. Dezember



Vom Christkind

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
(Anna Ritter)

Samstag, Dezember 19, 2009

Der Winter ist eingekehrt

Heute schneite es den ganzen Tag über und es ist eiskalt. Sooo schön wäre das, wenn uns die weiße Pracht bis zum Weihnachtsfest erhalten bliebe, obwohl in der Stadt Schnee ja leider nicht lang weiß ist :-(. Prognostiziert ist aber ein Warmlufteinbruch zur Wochenmitte und dann wirds wohl wieder mal nix werden mit weißen Weihnachten - schade!!!
Ansonsten stecke ich mitten in den Vorbereitungen, habe heute noch gebacken und die Zuckerl für den Christbaum eingewickelt.

19. Dezember



Heute möchte ich hier eine wunderschöne Geschichte posten, deren Autor ich nur leider nicht kenne. Sollte ihn jemand kennen bzw sollte jemand mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, bitte eine Mail an mich schreiben oder einen entsprechenden Kommentar hinterlassen, aber ich wollte diese schönen Zeilen einfach weitergeben!

Vier Kerzen im Advent


Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
"Ich heiße Glaube. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne."
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
"Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen."
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: "Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!" Und es fing an zu weinen.

Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab keine Angst, den ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!"

Voller Freude nahm das Kind von der Kerze "Hoffnung" Feuer und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Freitag, Dezember 18, 2009

18. Dezember



Heute gibts wieder Musik - eine der Künstlerinnen, die ich sehr mag. Dionne Warwick beim "Christmas in Vienna"-Konzert im Jahr 1993.
"What the world needs now" ist zwar nicht ausdrücklich ein Weihnachtslied, es passt aber vom Text her ausgezeichnet, denn schließlich ist Weihnachten das Fest der Liebe.

Donnerstag, Dezember 17, 2009

In einer Woche ..

.. kommt ja schon das Christkind. Meine heutigen Vorbereitungen:
- das Tannenbaum-Tischband fertig genäht und auch gleich gebügelt.
- 4 kleine Weihnachtssäckchen genäht. Gestickt hatte ich die schon im letzten Jahr, aber irgendwie hat sie noch keiner fertig genäht. Die Säckchen sind wirklich klein, mal sehen ob sich dafür heuer passende Geschenke finden.
- Alle Weihnachtssäckchen gebügelt (bei uns gibts ja seit zwei Jahren keine Päckchen mehr, sondern eben Säckchen)

Davon gibts gaaaanz viele (ich glaube, es sind über 50 Stück) in allen Größen wie man sehen kann.
- Und weil ich grad so schön am Bügeln war, habe ich die Bänder zum Zubinden der Säckchen in diesem Jahr auch gebügelt, weil sie schon so zerknittert waren. Nun glitzere nicht nur ich wie das Christkind höchstpersönlich, sondern auch mein Bügelbrett ;-).

Weihnachtspost

Ein paar wenige Weihnachtsgrüße verschicke ich noch per Post. Wie haltet ihr das denn? Gibts noch versandte Briefe zu Weihnachten oder lieber Email-Grüße? Ich gebs ehrlich zu, dass ich die Briefschreiberei nicht unbedingt mag und deswegen eigentlich lieber auf die elektronische Möglichkeit zurückgreife. Ganze vier Weihnachtsbriefe sind nun übrig geblieben - hauptsächlich an Leute, die kein Internet haben.

17. Dezember



Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muss ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.
(Theodor Storm)

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Mein Beitrag zu Elkes Adventkalender


Heute bin ich dran Elkes Adventkalender-Türchen zu gestalten.
Ich habe mich für eine meiner Lieblingsweihnachtsgeschichten entschieden. "Der allererste Weihnachtsbaum" von Hermann Löns.

Der allererste Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsmann ging durch den Wald. Er war ärgerlich. Sein weißer Spitz, der sonst immer lustig bellend vor ihm herlief, merkte das und schlich hinter seinem Herrn mit eingezogener Rute her. Er hatte nämlich nicht mehr die rechte Freude an seiner Tätigkeit. Es war alle Jahre dasselbe. Es war kein Schwung in der Sache. Spielzeug und Esswaren, das war auf die Dauer nichts. Die Kinder freuten sich wohl darüber, aber quieken sollten sie und jubeln und singen, so wollte er es, das taten sie aber nur selten.
Den ganzen Dezembermonat hatte der Weihnachtsmann schon darüber nachgegrübelt, was er wohl Neues erfinden könne, um einmal wieder eine rechte Weihnachtsfreude in die Kinderwelt zu bringen, eine Weihnachtsfreude, an der auch die Großen teilnehmen würden. Kostbarkeiten durften es auch nicht sein, denn er hatte soundsoviel auszugeben und mehr nicht. So stapfte er denn auch durch den verschneiten Wald, bis er auf dem Kreuzweg war. Dort wollte er das Christkindchen treffen. Mit dem beriet er sich nämlich immer über die Verteilung der Gaben. Schon von weitem sah er, dass das Christkindchen da war, denn ein heller Schein war dort.
Das Christkindchen hatte ein langes weißes Pelzkleidchen an und lachte über das ganze Gesicht. Denn um es herum lagen große Bündel Kleeheu und Bohnenstiegen und Espen- und Weidenzweige, und daran taten sich die hungrigen Hirsche und Rehe und Hasen gütlich. Sogar für die Sauen gab es etwas: Kastanien, Eicheln und Rüben.
Der Weihnachtsmann nahm seinen Wolkenschieber ab und bot dem Christkindchen die Tageszeit. „Na, Alterchen, wie geht's?“ fragte das Christkind. „Hast wohl schlechte Laune?“ Damit hakte es den Alten unter und ging mit ihm. Hinter ihnen trabte der kleine Spitz, aber er sah gar nicht mehr betrübt aus und hielt seinen Schwanz kühn in die Luft.
„Ja“, sagte der Weihnachtsmann, „die ganze Sache macht mir so recht keinen Spaß mehr. Liegt es am Alter oder an sonst was, ich weiß nicht. Das mit den Pfefferkuchen und den Äpfeln und Nüssen, das ist nichts mehr. Das essen sie auf, und dann ist das Fest vorbei. Man müsste etwas Neues erfinden, etwas, das nicht zum Essen und nicht zum Spielen ist, aber wobei alt und jung singt und lacht und fröhlich wird.“
Das Christkindchen nickte und machte ein nachdenkliches Gesicht; dann sagte es: „Da hast du recht, Alter, mir ist das auch schon aufgefallen. Ich habe daran auch schon gedacht, aber das ist nicht so leicht.“
„Das ist es ja gerade“, knurrte der Weihnachtsmann, „ich bin zu alt und zu dumm dazu. Ich habe schon richtiges Kopfweh vom vielen Nachdenken, und es fällt mir doch nichts Vernünftiges ein. Wenn es so weitergeht, schläft allmählich die ganze Sache ein, und es wird ein Fest wie alle anderen, von dem die Menschen dann weiter nichts haben als Faulenzen, Essen und Trinken.“
Nachdenklich gingen beide durch den weißen Winterwald, der Weihnachtsmann mit brummigem, das Christkindchen mit nachdenklichem Gesicht.

Es war so still im Wald, kein Zweig rührte sich, nur wenn die Eule sich auf einen Ast setzte, fiel ein Stück Schneebehang mit halblautem Ton herab. So kamen die beiden, den Spitz hinter sich, aus dem hohen Holz auf einen alten Kahlschlag, auf dem große und kleine Tannen standen. Das sah wunderschön aus. Der Mond schien hell und klar, alle Sterne leuchteten, der Schnee sah aus wie Silber, und die Tannen standen darin, schwarz und weiß, daß es eine Pracht war.
Eine fünf Fuß hohe Tanne, die allein im Vordergrund stand, sah besonders reizend aus. Sie war regelmäßig gewachsen, hatte auf jedem Zweig einen Schneestreifen, an den Zweigspitzen kleine Eiszapfen, und glitzerte und flimmerte nur so im Mondenschein.
Das Christkindchen ließ den Arm des Weihnachtsmannes los, stieß den Alten an, zeigte auf die Tanne und sagte: „Ist das nicht wunderhübsch?“
„Ja“, sagte der Alte, „aber was hilft mir das ?“
„Gib ein paar Äpfel her“, sagte das Christkindchen, „ich habe einen Gedanken.“
Der Weihnachtsmann machte ein dummes Gesicht, denn er konnte es sich nicht recht vorstellen, dass das Christkind bei der Kälte Appetit auf die eiskalten Äpfel hatte. Er hatte zwar noch einen guten alten Schnaps, aber den mochte er dem Christkindchen nicht anbieten.
Er machte sein Tragband ab, stellte seine riesige Kiepe in den Schnee, kramte darin herum und langte ein paar recht schöne Äpfel heraus. Dann faßte er in die Tasche, holte sein Messer heraus, wetzte es an einem Buchenstamm und reichte es dem Christkindchen.
„Sieh, wie schlau du bist“, sagte das Christkindchen. „Nun schneid mal etwas Bindfaden in zwei Finger lange Stücke, und mach mir kleine Pflöckchen.“
Dem Alten kam das alles etwas ulkig vor, aber er sagte nichts und tat, was das Christkind ihm sagte. Als er die Bindfadenenden und die Pflöckchen fertig hatte, nahm das Christkind einen Apfel, steckte ein Pflöckchen hinein, band den Faden daran und hängte den an einen Ast.
„So“, sagte es dann, „nun müssen auch an die anderen welche, und dabei kannst du helfen, aber vorsichtig, daß kein Schnee abfällt!“
Der Alte half, obgleich er nicht wusste, warum. Aber es machte ihm schließlich Spaß, und als die ganze kleine Tanne voll von rotbäckigen Äpfeln hing, da trat er fünf Schritte zurück, lachte und sagte; „Kiek, wie niedlich das aussieht! Aber was hat das alles für'n Zweck?“
„Braucht denn alles gleich einen Zweck zu haben?“ lachte das Christkind. „Pass auf, das wird noch schöner. Nun gib mal Nüsse her!“
Der Alte krabbelte aus seiner Kiepe Walnüsse heraus und gab sie dem Christkindchen.
Das steckte in jedes ein Hölzchen, machte einen Faden daran, rieb immer eine Nuss an der goldenen Oberseite seiner Flügel, dann war die Nuss golden, und die nächste an der silbernen Unterseite seiner Flügel, dann hatte es eine silberne Nuss und hängte sie zwischen die Äpfel.
„Was sagst nun, Alterchen?“ fragte es dann. „Ist das nicht allerliebst?“
„Ja“, sagte der, „aber ich weiß immer noch nicht...“
„Komm schon!“ lachte das Christkindchen. „Hast du Lichter?“
„Lichter nicht“, meinte der Weihnachtsmann, „aber 'nen Wachsstock!“
„Das ist fein“, sagte das Christkind, nahm den Wachsstock, zerschnitt ihn und drehte erst ein Stück um den Mitteltrieb des Bäumchens und die anderen Stücke um die Zweigenden, bog sie hübsch gerade und sagte dann; „Feuerzeug hast du doch?“
„Gewiss“, sagte der Alte, holte Stein, Stahl und Schwammdose heraus, pinkte Feuer aus dem Stein, ließ den Zunder in der Schwammdose zum Glimmen kommen und steckte daran ein paar Schwefelspäne an. Die gab er dem Christkindchen. Das nahm einen hellbrennenden Schwefelspan und steckte damit erst das oberste Licht an, dann das nächste davon rechts, dann das gegenüberliegende.
Und rund um das Bäumchen gehend, brachte es so ein Licht nach dem andern zum Brennen.
Da stand nun das Bäumchen im Schnee; aus seinem halbverschneiten, dunklen Gezweig sahen die roten Backen der Äpfel, die Gold- und Silbernüsse blitzten und funkelten, und die gelben Wachskerzen brannten feierlich.

Das Christkindchen lachte über das ganze rosige Gesicht und patschte in die Hände, der alte Weihnachtsmann sah gar nicht mehr so brummig aus, und der kleine Spitz sprang hin und her und bellte.
Als die Lichter ein wenig heruntergebrannt waren, wehte das Christkindchen mit seinen goldsilbernen Flügeln, und da gingen die Lichter aus. Es sagte dem Weihnachtsmann, er solle das Bäumchen vorsichtig absägen. Das tat der, und dann gingen beide den Berg hinab und nahmen das bunte Bäumchen mit.
Als sie in den Ort kamen, schlief schon alles.
Beim kleinsten Hause machten die beiden halt. Das Christkindchen machte leise die Tür auf und trat ein; der Weihnachtsmann ging hinterher. In der Stube stand ein dreibeiniger Schemel mit einer durchlochten Platte. Den stellten sie auf den Tisch und steckten den Baum hinein.
Der Weihnachtsmann legte dann noch allerlei schöne Dinge, Spielzeug, Kuchen, Äpfel und Nüsse unter den Baum, und dann verließen beide das Haus so leise, wie sie es betreten hatten. Als der Mann, dem das Häuschen gehörte, am andern Morgen erwachte und den bunten Baum sah, da staunte er und wusste nicht, was er dazu sagen sollte.
Als er aber an dem Türpfosten, den des Christkinds Flügel gestreift hatte, Gold- und Silberflimmer hängen sah, da wusste er Bescheid. Er steckte die Lichter an dem Bäumchen an und weckte Frau und Kinder. Das war eine Freude in dem kleinen Haus wie an keinem Weihnachtstag.
Keines von den Kindern sah nach dem Spielzeug, nach dem Kuchen und den Äpfeln, sie sahen nur alle nach dem Lichterbaum. Sie fassten sich an den Händen, tanzten um den Baum und sangen alle Weihnachtslieder, die sie wussten, und selbst das Kleinste, das noch auf dem Arm getragen wurde, krähte, was es krähen konnte.
Als es hellichter Tag geworden war, da kamen die Freunde und Verwandten des Bergmanns, sahen sich das Bäumchen an, freuten sich darüber und gingen gleich in den Wald, um sich für ihre Kinder auch ein Weihnachtsbäumchen zu holen. Die anderen Leute, die das sahen, machten es nach, jeder holte sich einen Tannenbaum und putzte ihn an, der eine so, der andere so, aber Lichter, Äpfel und Nüsse hängten sie alle daran.
Als es dann Abend wurde, brannte im ganzen Dorf Haus bei Haus ein Weihnachtsbaum, überall hörte man Weihnachtslieder und das Jubeln und Lachen der Kinder.
Von da aus ist der Weihnachtsbaum über ganz Deutschland gewandert und von da über die ganze Erde.
Weil aber der erste Weihnachtsbaum am Morgen brannte, so wird in manchen Gegenden den Kindern morgens beschert.

16. Dezember



Die Weihnachtsfee
(Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.)

Suchende Sterne ins eilende Haar,
Frierende Sterne, schmelzend zergangen
Über den wunderfeiernden Wangen,
Und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
Und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
Wie Rosen und wie Fliederschnein.

Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken,
Mir! Mir! Mir! Mich mußt du bedenken!
So steigen die bettelnden Teller her.

Dunkel wird's, ein Wundern steht
Strenge in der Feenseele,
Wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
Und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
Aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
Alle Wunder habt ihr ja hier,
Eine Erde die könnt hegen ihr,
In euch selber will der Himmel leben.

Kinder, ihr wünscht,
So könnt ihr ja geben
Und selig sein und selig machen,
Und innig sein wie Kinderlachen
Und wie wir von Wundern leben.

Tuet frohe Liebesgaben
Einer in des anderen Hand,
Tuet ab das Geizgewand
Und ihr pflücket alles Haben.
(Peter Hille)

Dienstag, Dezember 15, 2009

Noch mehr Sterne..

.. habe ich eben gebastelt - Vorsicht, Suchtgefahr ;-). Ich denke mal, da werden noch einige folgen. Vielleicht versuche ich es einmal mit Goldfolie?

15. Dezember



St. Niklas’ Auszug

St. Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
"Öl’ mir die Wasserstiefel ein,
bitte, hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock;
die Mütze lege obenauf,
und schütt’ dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit!
Wir reisen, es ist Weihnachtszeit.
Und dass ich’s nicht vergess’, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!
Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.

Die heil’ge Käthe, sanft und still,
tut alles, was St. Niklas will.
Der klopft indes beim Herrgott an;
St. Peter hat ihm aufgetan
und sagt: "Grüß Gott! Wie schaut’s denn aus?"
und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.
Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
die den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,
hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu niedlichen Kleidern,
packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bäckchen wie du!

Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.

Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
St. Niklas zieht sich recht warm an -
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnei’n,
da muss er schon vorsichtig sein!

So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit,
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.
Leise macht er die Türen auf,
jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:
"St. Niklas, St. Niklas,
was hast du gebracht?
Was haben die Englein
für uns gemacht?"

"Schön Ding! Gut Ding! Aus dem himmlischen Haus!
Langt in den Sack! Holt euch was ‘raus."
(Paula Dehmel)

Montag, Dezember 14, 2009

Bastelstunde

Ein wenig selbst gebastelte Deko gefällig? HIER gibts eine tolle Anleitung für einen Stern und ich habe mich grade dran versucht. Ich bin jetzt wirklich kein Bastelprofi, aber der Stern ist sehr einfach zu machen und sieht so schön aus. Das ist nun mein erster Versuch - für meinen Geschmack etwas zu groß geraten, aber weitere werden sicherlich folgen!

Seufz

Wenn mitten im schönsten Backeifer die Dekorierspritze den Geist aufgibt, ist das mehr als ärgerlich!! Nun habe ich grad im Internet gesucht, diese Teile gibt es auch in Edelstahlausführung - nur wo bekomme ich die jetzt so schnell her? Ich habe noch einige Sorten Kekse, wofür ich unbedingt so eine Spritze brauche. Da muss ich mich wohl morgen auf die Suche machen und werde hier sicher wieder nur welche aus Plastik finden, die innerhalb kürzester Zeit kaputt gehen :-(.

Nachtrag: In einem Möbelhaus habe ich eben eine neue Spritze erstanden, natürlich aus Plastik - mal sehen, wie lang die mein Backaktivitäten übersteht. Auf Nachfrage nach einer Edelstahldekorierspritze meinte die Verkäuferin, solche Geräte gäbe es gar nicht in Edelstahl. Warum muss ich immer besser informiert sein als die sogenannten Fachverkäufer????

14. Dezember



Heute gibt es einmal kein Gedicht, sondern Weihnachtsmusik - mein Lieblingsweihnachtslied "Leise rieselt der Schnee", gesungen von Peter Alexander. Und hiermit oute ich mich als Peter-Alexander-Fan!

Sonntag, Dezember 13, 2009

Kurzausflug

Nach einem kurzen Besuch im Garten fuhren wir nach Bad Tatzmannsdorf. Eigentlich wollten wir zum Kaffeesommelier, aber der hatte leider Urlaub. Eine auch sehr leckere Konditorei fanden wir dann dennoch in dem netten Kurörtchen und genossen Latte Macchiato bzw. Häferlkaffee mit Torte.

Anschließend bewunderten wir noch die etwas andere Weihnachtskrippe im Ort. Ich finde sie soo schön! Man sieht es auf dem Foto leider nicht so gut, aber Ochsen und Esel aus Stroh sind besonders niedlich!

Aufgrund der Kälte hielten wir uns nicht lang auf, sondern traten dann rasch die Heimfahrt an.

13. Dezember



Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
(Matthias Claudius)

Samstag, Dezember 12, 2009

Projekt52 - beendet

Nun beende ich das Projekt doch vorzeitig, weil ich in den letzten Wochen bei mir wenig zusagenden Themen nur widerwillig Beiträge eingestellt habe, mit denen ich nicht zufrieden war.
Was ich im nächsten Jahr foto-projekttechnisch machen werde, werde ich kurzfristig entschließen und es wird dann auf meiner Fotoseite zu verfolgen sein.

Entfallen ...

.. müssen in diesem Monat die 12 von 12-Bilder, weil sich hier absolut nix getan hat. Eigentlich wollten wir heute bis Montag nach Kärnten fahren, da hätte ich kein Problem mit Fotos gehabt ;-). Aber die schlechte Wettervorhersage und Dauerkopfschmerzen in den letzten Tagen ließen uns lieber daheim bleiben. Diese Aktion möchte ich aber im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder mitmachen, weils mir Spaß gemacht hat im Jahr 2009.

12. Dezember



Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Daß als Lichter, daß als Flammen
Vor dir glänzten allzusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Freitag, Dezember 11, 2009

Rechtzeitig geschafft

Das rote Tannenbaum-Tischband, das am Hl. Abend den Esstisch schmücken soll, ist fertig gestickt. Nun muss noch die Nähmaschine ran, um es ganz fertigzustellen. Dann gibs auch ein Foto mit der passenden Tafttischdecke drunter.

Das Motiv ist übrigens von Rico - leicht abgewandelt, denn ursprünglich waren die Bäume in drei verschiedenen Farben. Ich habe nur zwei verschiedene Rottöne verwendet, was mehr oder weniger eh egal ist, weil mein farbenblinder Mann die Bäume in rot und grün vermutet hat ;-)))!

11. Dezember



Christbaum

Der Winter ist ein karger Mann,
er hat von Schnee ein Röcklein an;
zwei Schuh von Eis
sind nicht zu heiß;
von rauhem Reif eine Mütze
macht auch nur wenig Hitze.

Er klagt: "Verarmt ist Feld und Flur!"
Den grünen Christbaum hat er nur;
den trägt er aus
in jedes Haus,
in Hütten und Königshallen:
den schönsten Strauß von allen!
(Friedrich Wilhelm Weber)

Donnerstag, Dezember 10, 2009

10. Dezember



Weihnachtslied

Seht! der jetzt hier vor euch steht,
Ist ein Engel aus dem Himmel,
Von den Sternen hergeweht,
Ach, ins irdische Gewimmel.

Manches hab ich angeschaut,
Ganz zuletzt die Weihnachtsbäume,
Und darunter aufgebaut
Tausend wachgewordne Träume.

Mit Knecht Ruprecht ging ich viel
Vor den schönen Christkindtagen,
Immer neu war unser Ziel,
Seinen Rucksack half ich tragen.

Unsrer Gaben Fülle lag
Fest verschlossen in Verstecken,
Daß nicht vor dem Jesustag
Naseweischen sie entdecken.

Ein Klein-Lottchen konnt ich sehn,
Mit dem Brüderchen, dem Fritzen,
Suchten emsig auf den Zehn
Schlüsselloch und Thürenritzen.

Kinder, ward der alte Mann
Böse, zeigte schon die Rute!
Doch ich that ihn in den Bann,
Bis ihm wieder lieb zu Mute.

Und nun trägt vom hellen Baum
Jeder seinen Schatz in Händen,
Und er läßt sich selbst im Traum
Die Geschenke nicht entwenden.

Ganz besonders diesmal fand
Märchenbuch ich und Geschichten,
Denn ich kam in jedes Land,
Wo die Menschen alle dichten.

Bleibt ihr artig, kleine Schar,
Wird Knecht Ruprecht an euch denken,
Bringt euch auch im nächsten Jahr
Einen Sack voll von Geschenken.

Und dann steht ihr wie im Traum.
Und noch einmal seht ihr wieder
Kerzenglanz und Tannenbaum
Und hört alte Weihnachtslieder.
(Detlev von Liliencron)

Mittwoch, Dezember 09, 2009

9. Dezember



Rauhreif vor Weihnachten

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
Da fror er fest in der Winterluft
Und glänzt heut' morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkind's Garten,
Im Herzen regt sich ein süß Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
Was hat es mir da erst mitgebracht!
(Anna Ritter)

Dienstag, Dezember 08, 2009

Buchempfehlung


Dafür habe ich ja eigentlich einen Leseblog, aber da ich nicht weiß wie viele Besucher sich auch da hin verirren, möchte ich hier ein Kinderbuch für die Vorweihnachtszeit empfehlen. Es heißt "Die Weihnachtsmäuse" und ist bezaubernd. Wer mehr wissen möchte, kann HIER nachlesen.

8. Dezember



Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer,

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find ich dich?

Da war es just, als rief er mich:
"Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heilige Christ
den schönsten Weihnachtsbaum."
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Montag, Dezember 07, 2009

So klingt der Advent...

.. im Hause Verena. Mein Mann an der Geige und mein Sohn an der Gitarre spielen "Ding Dong Merrily On High". Leider kann ich hier nur ein Stück davon reinstellen, weil der Upload sonst Ewigkeiten gedauert hätte. Aber so dürft ihr wenigstens auch ein wenig mitlauschen ;-). Ist doch klasse, wenn man Hausmusik hat, oder?

Jetzt geht's lohoooooos :-)


Und zwar die Keksebackerei! Die erste Sorte habe ich heute vormittag gemacht, ganz viele weitere werden folgen. Man beachte bitte die neuen Formen wie Tigerente und die Note (die ist allerdings etwas doof, weil der Notenhals und die Notenfahne so dünn sind). Der Elefant ist auch neu. Gänzlich unbrauchbar ist die neu erstandene Flugzeugform, weil viel zu dünn. Eigentlich sollte ich das nach über 20 Jahren Keksbackerfahrung schon vorm Kaufen wissen ;-).

7. Dezember



Geschichte eines Pfefferkuchenmannes

Es war einmal ein Pfefferkuchenmann,
von Wuchse, groß und mächtig,
und was seinen innern Wert betraf,
so sagte der Bäcker: "Prächtig".

Auf dieses glänzende Zeugnis hin
erstand ihn der Onkel Heller
und stellte ihn seinem Patenkind,
dem Fritz, auf den Weihnachtsteller.

Doch kaum war mit dem Pfefferkuchenmann
der Fritz ins Gespräch gekommen,
da hatte er schon - aus Höflichkeit -
die Mütze ihm abgenommen.

Als schlafen ging der Pfefferkuchenmann,
da bog er sich krumm vor Schmerze:
an der linken Seite fehlte fast ganz
sein stolzes Rosinenherze!

Als Fritz tags drauf den Pfefferkuchenmann,
besuchte, ganz früh und alleine,
da fehlten, o Schreck, dem armen Kerl
ein Arm schon und beide Beine!

Und wo einst saß am Pfefferkuchenmann
die mächtige Habichtsnase,
da war ein Loch! Und er weinte still
eine bräunliche Sirupblase.

Von nun an nahm der Pfefferkuchenmann
ein reißendes, schreckliches Ende:
Das letzte Stückchen kam schließlich durch Tausch
in Schwester Margeretchens Hände.

Die kochte als sorgfältige Hausfrau draus
für ihre hungrige Puppe
auf ihrem neuen Spiritusherd
eine kräftige, leckere Suppe.

Und das geschah dem Pfefferkuchenmann,
den einst so viele bewundert
in seiner Schönheit bei Bäcker Schmidt,
im Jahre neunzehnhundert.
(Jens Paul Richter)
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