21. Dezember



Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!
(Joseph von Eichendorff)

Kommentare

Heidegeist hat gesagt…
Ein sehr schönes Gedicht. Nun würd ich mich gerne bei Dir als regelmäßige Leserin anmelden. Hab aber nix gefunden, so wie ich es sonst mache. Liebe Grüße vom Heidegeist
Verena hat gesagt…
Hallo Heidegeist!
Wie man sich anmeldet, weiß ich leider nicht. Diese Möglichkeit am Rand, die Leser anzuzeigen, habe ich nicht aktiviert, da mir das nicht so sehr gefällt. Es muss aber auch irgendwie auch so gehen, da einige Leser angemeldet sind.
Ich lese meine abonnierten Blogs alle über einen Reader, das ist schön praktisch!
Liebe Grüße
Verena

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